Adipositas Blog

der Adipositas Stiftung Deutschland

Der Professor der dicken Bäuche

Veröffentlicht am 18. August 2010 von Prof. Matthias Blüher

Das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen
in Leipzig erhält deutschlandweit erste ordentliche Professur für bariatrische Chirurgie

Professor Dr. Edward Shang wird ab dem 17.08.2010 die Leitung der neuen Sektion für Adipositas Chirurgie in der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie übernehmen.

„Damit ist erstmals eine ganzheitlich inderdisziplinäre Auseinandersetzung mit diesem Spezialbereich der Chirurgie möglich“, so Professor Michael Stumvoll, der wissenschaftliche Leiter des IFB, „Gerade der wissenschaftliche Aspekt, der ja mit dieser Universitätsprofessur verbunden ist, wurde in Deutschland bis jetzt kaum beachtet.“ Am IFB Adipositas sollen jetzt im Rahmen klinisch-wissenschaftlicher Forschungsprojekte bestehende Methoden der bariatrischen Chirurgie evaluiert und bewertet werden.

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IFB AdipositasErkrankungen in Leipzig bewilligt

Veröffentlicht am 28. Mai 2010 von Prof. Matthias Blüher

Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig bewilligt. BMBF stärkt in Leipzig den etablierten Forschungsschwerpunkt Stoffwechselerkrankungen mit bis zu 50 Millionen Euro.

Die Universitätsmedizin Leipzig hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Förderzusage für den Aufbau eines Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum erhalten. Damit werde auch die schon seit vielen Jahren in Leipzig ansässige Kompetenz für Stoffwechselerkrankungen gewürdigt, so Prof. Michael Stumvoll, der wissenschaftliche Leiter des Zentrums. Für die nächsten 5 Jahre stehen insgesamt 24 Millionen Euro zur Verfügung um das Forschungscluster Adipositas und Begleiterkrankungen weiter auszubauen. Eine weitere Förderung über 25 Millionen Euro ist für die folgenden 5 Jahre geplant.

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“Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7″ in Erfurt

Veröffentlicht am 28. Mai 2010 von Christoph Larssen

„Mehr Schritte für Ihre Stadt: Bewegen Sie sich mit!“ – Unter diesem Motto startete im März 2010 ein Städtewettbewerb bei den Diabetes-Aktionstagen „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“.

Menschen mit Diabetes können ihre Blutzuckerwerte durch Bewegung stark verbessern, alle anderen können sich durch körperliche Aktivität vor Diabetes schützen. Bereits regelmäßiges Gehen ist ein wirksames Ausdauertraining. So hat sich „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ das Ziel gesetzt, Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren.

Die Besucher können sich am Aktionsstand einen Schrittzähler abholen, um sofort ihre Schritte zu zählen und damit gleichzeitig am Städtewettbewerb teilzunehmen: In allen vier Städten in denen die Diabetes-Aktion dieses Jahr Station macht, werden Schritte gezählt. Am Jahresende wird festgestellt, welche Stadt sich am meisten bewegt hat.

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Der Darm als Hormonlieferant

Veröffentlicht am 28. Mai 2010 von Adipositas Stiftung

cedbDie Entdeckung des Darms als “Hormonfabrik” ist ein aufregender neuer Forschungsfokus, der bahnbrechende Verbesserungen bei der Therapie von Krankheitsbildern wie Diabetes oder Adipositas verspricht.

Vergessen sind die Zeiten, als man den Darm als eine rein passive Transitzone für Verdauung und Ausscheidung betrachtete. Denn Gastroenterologen und Pharmakologen werden zunehmend auf das therapeutische Potenzial der Darmhormone sowie deren Rolle bei der Entstehung von Krankheiten aufmerksam. „Durch die Nutzung dieser biochemischen Mechanismen erschließt sich ein neuer Horizont für die pharmakologische und chirurgische Behandlung, auch wenn die Grundlagenforschung noch längst nicht abgeschlossen ist,“ erklärt der UEGF-Experte Professor Gareth Sanger (Queen Mary University of London) im Namen der European Society of Neurogastroenterology and Motility (ESNM). Als größtes endokrines Organ des Körpers setzt der Magen-Darm-Trakt eine Reihe unterschiedlicher Hormone frei. Diese regeln Nahrungsaufnahme und -verwertung im Magen-Darm-Trakt und verteidigen den Körper gegen schlechte Nahrungsgewohnheiten. Ein ganzes Spektrum an unterschiedlichen Magen- und Darmhormonen erfüllt vielfältige Aufgaben: von der Appetitanregung und -zügelung über die Freisetzung von Insulin bis hin zur Regulierung der Magen-Darm-Peristaltik, wobei die Entleerung des Magens beschleunigt oder gebremst werden kann.

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Softdrink und Fertigmahlzeit verschlechtern Lipidprofil

Veröffentlicht am 30. April 2010 von Adipositas Stiftung

limoDer dauerhafte Genuss von mit Süßungsmitteln versetzte Fertignahrungsmittel und Getränke aus industrieller Produktion führt zu ungünstigen Veränderungen der Blutfettwerte, so das Fazit einer großen amerikanischen Bevölkerungsstudie. Eine US-Forschergruppe um Dr. Miriam B. Vos aus Atlanta hat die Daten von 6.113 US-Bürgern zwischen 1999 und 2006 im Rahmen der epidemiologischen Studie NHANES ausgewertet und dabei die Korrelation zwischen Kalorienmenge und Lipidveränderungen untersucht. (Jean A. Welsh, Miriam B. Vos et al. Caloric Sweetener Consumption and Dyslipidemia Among US Adults JAMA. 2010;303(15):1490-1497.)

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Ungesunder Lebensstil von Kindern und Jugendlichen

Veröffentlicht am 30. April 2010 von Adipositas Stiftung

tvkinderbKinder und Jugendliche in Deutschland bewegen sich zu wenig und ihr Ernährungsverhalten ist problematisch. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), bei der bundesweit 1.000 Eltern mit Kindern zwischen sechs und 18 Jahren befragt wurden.
Demnach sind zwei von drei Kids an einem gewöhnlichen Schultag höchstens eine Stunde lang in Bewegung. Lediglich jeder Fünfte ist täglich ein bis zwei Stunden körperlich aktiv und nur jeder Zehnte mehr als zwei Stunden.

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Verbraucherverbände wollen klare Lebensmittelkennzeichnung – „Nährwertampel“ für verpackte Lebensmittel

Veröffentlicht am 5. März 2010 von Adipositas Stiftung

ampelIn Deutschland sind zwei von drei Männern und jede zweite Frau übergewichtig oder adipös. Hinzu kommen etwa 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche, die zu dick sind. Übergewicht ist der entscheidende Risikofaktor, um chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 zu entwickeln. 7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind bereits an Diabetes erkrankt. Anlässlich des Tags der gesunden Ernährung am 7. März  fordert diabetesDE eine verständliche und verbraucherfreundliche Nährwertkennzeichnung auf allen verpackten Nahrungsmitteln.
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Schützen Apfelsaft, Brokkoli und Hopfen vor Krebs?

Veröffentlicht am 5. März 2010 von Christine Vetter

apfelb„Fünfmal am Tag“ – das Motto ist in der Diskussion

Die Empfehlung „Fünfmal am Tag“ eine Portion Obst oder Gemüse zu verzehren, um das Krebsrisiko zu senken, wankt. Eine vorliegende epidemiologische Studie erbrachte hinsichtlich der Krebsprävention ernüchternde Ergebnisse. Dennoch existieren für einzelne Nahrungsmittel wie Apfelsaft, Brokkoli und Hopfen durchaus erstzunehmende Hinweise auf eine krebshemmende Wirksamkeit.

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Schritte zählen für die Gesundheit

Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von Adipositas Stiftung

Die Bundesweite Diabetes-Aktion “Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7″ motiviert zu mehr Bewegung

Die Aktion “Wissen was bei Dilogo_gunter7abetes zählt: Gesünder unter 7″ klärt seit fünf Jahren über die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) auf und wendet sich direkt an Diabetiker und Interessierte. Jeder ist eingeladen an einem Diabetesrisiko-Check teilzunehmen. Auch dieses Jahr stehen Aufklärung und Prävention wieder im Fokus der Diabetes-Aktionstage.

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Lebenserwartung rückläufig bei Übergewicht?

Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von Dr. med. Karin Wilbrand

uebergewichtbWährend immer mehr Menschen die Gesundheit als Sinn ihres Lebens empfinden, schmilzt bei Übergewichtigen und Adipösen der in der Evolution erworbene Vorsprung der Lebenserwartung dahin. Wird sich der Fortschritt mit längerer Lebenserwartung umkehren, weil die Bedingungen der modernen Arbeits- und Lebensgestaltung kein regelmäßiges Essen, gesunde Nahrungsmittel oder ausreichende körperliche Aktivität mehr zulassen?

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